Pfingstanmerkung

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Ausnahmsweise einmal keine kurze Anmerkung, sondern ein Filk, besonders interessant für DSA-Spieler…

Die Kinder dieser Welt

(Melodie: Yankee Doodle)
 
Wie ein Volk ist, das spiegelt sich wohl in der Art der Kinder
und von den Kindern unsrer Welt, da will ich nunmehr singen.

(Refrain)

Ja, die Kinder dieser Welt, jedes ist ganz anders,
jedes ist so, wie es lebt, und jedes lebt ganz anders.

Ein Garether Kind ist immer schön, und immer rank und schlank, tjah‘
Es sagt den Zwölfen jeden Tag und auch den Eltern Dank, tjah‘

Ein bornisch Kind weiß viel vom Geld und ist ein wenig borniert
was es als erstes lernt, das ist, wie man ’ne Zahlung storniert

Ein Thorwalsch‘ Kind trägt einen Zopf und hat es gut getroffen:
Nascht es von der Mutterbrust, dann ist es schon besoffen.

Ein Nivesenkind ist dick und rund, und außerdem noch faul, tjah‘,
wenn es mit den Eltern spricht, dann kriegt es eins aufs Maul, tjah‘

Ein Norbardenkind zieht mit dem Paps durchs Land auf dessen Wagen
Die fremden Menschen und die Städt‘ erträgt es ohne Klagen.

‚Nem Novaidikind ist niemals heiß, es würd nie Rastullah lästern,
die wahren Zwölf, wie jeder weiß, die hält es für von gestern.

Ein Kind in Chorhop lebt mit Phex, mit Würfeln und mit Karten
die Ämterlotterie der Stadt, die kann es kaum erwarten.

Ein Zwergenkind ist außen hart, doch innen etwas weicher,
fragt man, was es werden will, dann sagt es: „Deutlich reicher!“

In Selem lebt das Kind im Sumpf, an ’nem abscheulich‘ Orte,
es kennt nicht Schuh, es kennt nicht Strumpf, ja kaum noch diese Worte.

In Andergast und Nostria sind schon die Kinder Krieger
Und nach jedem kleinen Streit, da ist ein jedes Sieger.

Ein Elfenkind hört ziemlich gut, ’s liegt an den spitzen Ohren
doch dafür, da kann es nichts: es wird damit geboren.

Ein Mohakind ist klein und schwarz und ziemlich abergläubisch
doch wenn es ans Essen geht, dann ist es gar nicht schnäubisch

Mit Pandlaril und Ritterschlag so lebt ein Kind in Weiden
es kann Herzogin Walpurga wie alle Bär’n gut leiden.

Verschlagen sind in Al-Anfa die Mädchen wie die Knaben,
Wenn’s Krach gibt mit dem Silberberg, gibt’s Futter für die Raben.

In Aranien lernt jedes Kind: der Mann, der dient den Frauen.
Darum ist so mancher Bub‘ dort schon abgehauen

Die Goblinkinder leben beinah‘ all‘ am kalten Borne
Was sie auch lernen, morgen lernen sie es neu von vorne.

Aus einem Ei sind sie geschlüpft, die Kinder der Hexen,
sie treiben mit dem Schrecken Scherz und mit des Volk’s Entsetzen

Ein Druidenkind ist ziemlich still, und auch noch ziemlich düster,
sieht man tief ins Innerste, so sind sie alle Biester.

Das Talent gar gefährlich ist der Magiedilettanten,
Damit erschrecken sie die El-tern, Onkels und auch Tanten.

Schwarzbepelzt und recht brutal die Kinder sind der Orken,
Ihre Schrecken beschreib‘ ich nicht, mir fehlt’s dazu an Worten.

Schelme wachsen nicht bei Menschen auf, sondern bei Kobolden,
ernst bleiben können sie nicht, selbst wenn sie es so wollten.

Drache! – Teil 3

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Und der dritte und letzte (und damit auch längere) Teil der Geschichte um den Drachen, die Kühe und das Mädchen. Wir erfahren, was die Drachen mit den Kühen tun, und welche Lösung das namenlose Mädchen vorschlägt.

Wer sich wundert: Nein, das Mädchen ist nicht Millefleurs, und die Gesachichte spielt auch nicht in Millefleurs‘ Welt – in Millefleurs‘ Welt sind keine Zwerge zu finden.

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