Offline-Torrent

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Seedr

Hier ein kurzer Bericht, im Stile meiner alten Hinweise zu Angeboten bei einem bestimmten online-Marktplatz.

Ich war kürzlich auf einer mehrtägigen Veranstaltung. Als ich dort ankam, fiel mir ein, dass ich für einige Arbeiten ein größeres Open Source-Paket nötig hatte, dass ich normalerweise auf meinem großen Computer installiert habe. Verteilt wurde dieses Paket über einen Torrent – aber als ich versuchte, dieses Paket auf dem normalen Wege herunterzuladen, musste ich feststellen, dass zu dem Zeitpunkt tatsächlich nur ein Seed vorhanden war – der entsprechende Download war also entsprechend langsam. Da ich nicht wusste, wie lange der Download brauchen würde und ich meinen Computer vor Ort nicht so lange online halten konnte (zeitbeschränktes Downloadvolumen meines Surfsticks) war natürlich guter Rat erst einmal teuer.

Glücklicherweise habe ich Seedr entdeckt. Dort den Magnet-Link des Pakets eingetragen und ausgeloggt. Gut eine Stunde später war das Paket noch nicht komplett heruntergeladen, sondern stand bei etwa 80 % auf dem Server. Im Laufe der Nacht war es dann glücklicherweise auf dem Server komplett zu finden – und ich konnte es dann auch auf mein Notebook herunterladen.

Ich finde diese Möglichkeit, auch einmal offline einen Torrent nutzen zu können, ziemlich nützlich. Vielleicht ist das auch etwas für euch?

Und noch ein kleiner Tipp: normalerweise ist der Gratis-Speicherplatz bei diesem Service 2 GB. Wer aber über den Link oben geht um sich anzumelden, erhält noch einmal 500 MB extra 🙂

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Lichter im Dunkel

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Dies ist eine Geschichte, die ich vor einigen Jahren geschrieben habe. Es war eine Schreibaufgabe, das Thema " Lichter im Dunkel" inspirierte mich zu dieser kleinen Fabel um einen gefährlichen Sumpf. Lesern gefällt relativ häufig, dass in dieser Geschichte kein er sagt-sie sagt geschrieben ist, sondern nur der Dialog (Trialog?)sWiedergegeben wird und man trotzdem jederzeit genau weiß, wer gerade spricht.

Die Wendung am Ende mag ein wenig klischeehaft sein, mir gefällt sie jedoch und irgendwie passt sie zu der Geschichte.

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Pfingstanmerkung

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Ausnahmsweise einmal keine kurze Anmerkung, sondern ein Filk, besonders interessant für DSA-Spieler…

Die Kinder dieser Welt

(Melodie: Yankee Doodle)
 
Wie ein Volk ist, das spiegelt sich wohl in der Art der Kinder
und von den Kindern unsrer Welt, da will ich nunmehr singen.

(Refrain)

Ja, die Kinder dieser Welt, jedes ist ganz anders,
jedes ist so, wie es lebt, und jedes lebt ganz anders.

Ein Garether Kind ist immer schön, und immer rank und schlank, tjah‘
Es sagt den Zwölfen jeden Tag und auch den Eltern Dank, tjah‘

Ein bornisch Kind weiß viel vom Geld und ist ein wenig borniert
was es als erstes lernt, das ist, wie man ’ne Zahlung storniert

Ein Thorwalsch‘ Kind trägt einen Zopf und hat es gut getroffen:
Nascht es von der Mutterbrust, dann ist es schon besoffen.

Ein Nivesenkind ist dick und rund, und außerdem noch faul, tjah‘,
wenn es mit den Eltern spricht, dann kriegt es eins aufs Maul, tjah‘

Ein Norbardenkind zieht mit dem Paps durchs Land auf dessen Wagen
Die fremden Menschen und die Städt‘ erträgt es ohne Klagen.

‚Nem Novaidikind ist niemals heiß, es würd nie Rastullah lästern,
die wahren Zwölf, wie jeder weiß, die hält es für von gestern.

Ein Kind in Chorhop lebt mit Phex, mit Würfeln und mit Karten
die Ämterlotterie der Stadt, die kann es kaum erwarten.

Ein Zwergenkind ist außen hart, doch innen etwas weicher,
fragt man, was es werden will, dann sagt es: „Deutlich reicher!“

In Selem lebt das Kind im Sumpf, an ’nem abscheulich‘ Orte,
es kennt nicht Schuh, es kennt nicht Strumpf, ja kaum noch diese Worte.

In Andergast und Nostria sind schon die Kinder Krieger
Und nach jedem kleinen Streit, da ist ein jedes Sieger.

Ein Elfenkind hört ziemlich gut, ’s liegt an den spitzen Ohren
doch dafür, da kann es nichts: es wird damit geboren.

Ein Mohakind ist klein und schwarz und ziemlich abergläubisch
doch wenn es ans Essen geht, dann ist es gar nicht schnäubisch

Mit Pandlaril und Ritterschlag so lebt ein Kind in Weiden
es kann Herzogin Walpurga wie alle Bär’n gut leiden.

Verschlagen sind in Al-Anfa die Mädchen wie die Knaben,
Wenn’s Krach gibt mit dem Silberberg, gibt’s Futter für die Raben.

In Aranien lernt jedes Kind: der Mann, der dient den Frauen.
Darum ist so mancher Bub‘ dort schon abgehauen

Die Goblinkinder leben beinah‘ all‘ am kalten Borne
Was sie auch lernen, morgen lernen sie es neu von vorne.

Aus einem Ei sind sie geschlüpft, die Kinder der Hexen,
sie treiben mit dem Schrecken Scherz und mit des Volk’s Entsetzen

Ein Druidenkind ist ziemlich still, und auch noch ziemlich düster,
sieht man tief ins Innerste, so sind sie alle Biester.

Das Talent gar gefährlich ist der Magiedilettanten,
Damit erschrecken sie die El-tern, Onkels und auch Tanten.

Schwarzbepelzt und recht brutal die Kinder sind der Orken,
Ihre Schrecken beschreib‘ ich nicht, mir fehlt’s dazu an Worten.

Schelme wachsen nicht bei Menschen auf, sondern bei Kobolden,
ernst bleiben können sie nicht, selbst wenn sie es so wollten.

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